12. Juli 2013

Erotische Gelüste beim Wasserspritzturnier

Gespeichert unter Meisterschaften — Esther @ 10:05

Es ist mitten im Juli, und das Wetter lässt wider Erwarten keine Wünsche offen. Unsere Gemeinde hat sich auf der Festwiese versammelt, und es riecht nach Gegrilltem. Dem Alkohol wird kräftig zugesprochen. Am Nachmittag ist ein großes Wasserspritzturnier angesagt!

Die Mädchen sind nur leicht mit T-Shirts und kurzen Höschen bekleidet. Die Herren der Schöpfung tragen Oberkörper frei und dünne Sporthosen. Die Mannschaften haben sich bereits aufgestellt und die langen Wasserschläuche werden ausgefahren. Die Sonne brennt gnadenlos auf die Festgesellschaft – es herrschen Temperaturen wie im alten Griechenland.

Alles ist bereit: 3 – 2 – 1 Wasser Marsch!
In hohen Fontänen regnet das kühle Nass auf die Gegner nieder. Jeder verfolgt jeden mit einem Wasserstrahl. Einige rennen durch die glitschige Wiese. Die T-Shirts der Mädels haben sich im Handumdrehen voll Wasser gesogen und werden nach und nach durchsichtig. Das starke Geschlecht gegenüber zeigt bereits, deutlich sichtbar, erste Anzeichen von Reaktion darauf – kein Wunder bei diesen Aussichten! Es wird gespritzt, was die Schläuche nur herhalten. Bei den Mädels bleibt auch gar nichts trocken.

Die Wiese verwandelt sich langsam in ein Schlammloch, und viele Teilnehmer suhlen sich im Dreck – Woodstock lässt grüßen. Alle Teilnehmer gleiten auf der Rutschbahn durcheinander. Auch die Zuschauer haben ihren Spaß und müssen aufpassen, nicht selbst in das Geschehen mit hineinzugeraten. Es wird gejubelt und gegrölt. Das Wasserspritzturnier ist gänzlich zur Nebensache geworden. Anfassen ist erlaubt, welch ein Gefühl in den Händen! Wer sollte da nicht auf die Idee kommen, auch mal völlig neue Fantasien wie hier auszuprobieren.

Als das Turnier zu Ende geht, ist ganz ungewiss, welche der beiden Parteien eigentlich gewonnen hat. Das Fest wird noch bis weit in die Nacht hinein dauern. Da fällt es nicht weiter auf, dass einige der Kandidaten nach dem Kampf flugs verschwinden und auch am Abend nicht mehr auftauchen. Eines ist aber klar: Es ist ein rundum gelungenes Fest und wird im nächsten Jahr sicherlich wiederholt werden! Bleibt nur zu hoffen, dass neun Monate später genügend Betten in den Geburtsabteilungen des Krankenhauses bereit stehen. Wir werden wieder für reichlich Kinderwagen sorgen müssen.

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